Beschleunigingsspitze / Der Druck der ohne Akkumulator im System auftreten würde

Betrachten Sie die saug- und druckseitigen Massenbeschleunigungsverluste die das System erzeugen wird und bewerten Sie wie ‚ruhig’ es ohne Dämpfer wäre. Vor dem Spezifizieren eines ‚beruhigteren’ Systems, mögen Sie abschätzen wollen, wie viel Verbesserung für das System notwendig wäre. Die unten stehende Berechnung ist eine Faustformel, die lediglich die erzeugte Druckpulsation zum Überwinden der Systemwiderstände gegen die Durchflussmengen-Schwankungen der Pumpe betrachtet.

Erläuterung:
Druckpulsation erzeugt durch Systemwiderstände gegen die Durchflussmengen-Schwankungen der Pumpe, hängt meist von der Masse der Systemflüssigkeit ab, die der unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeit durch die Pumpe, den Durchflussmengen-Schwankungen, folgen muss. Diese sich ergebenden Spitzenwerte oder Drücke werden als Massenbeschleunigungsverlust des Systems bezeichnet. Rohrleitungswiderstände spielen abhängig von dem gewählten Rohrquerschnitt im System ebenfalls eine Rolle. Um ‚sichtbar’ zu machen was passiert, ermittele zunächst die Dichte der Flüssigkeit die fluktuieren muss. Dann wähle die Pumpendrehzahl aus. Die Masse und die verfügbare Zeit für die Fließgeschwindigkeits-Änderungen macht aus, wie viel Druckpulsations-Entwicklung das System erzeugt. Daraus ergibt sich, zuzüglich oder abzüglich der Rohrleitungswiderstände des Rohrsystems, wie viel Pulsation das System bewirkt.

Notwendige Informationen zum abschätzen der Massenbeschleunigungs-Pulsation:
Für die Näherungs-Rechnung mit untenstehender Faustformel:
SG Dichte – in g/cm³
L Länge der Rohrleitung in ‚feet’ (1 m = 3,281 feet)
Q Fördervolumen in US Gallons pro Stunde (1 Liter = 0,2642 US gal)
N Hübe pro Minute (Drehzahl x Anzahl der Verdränger)
ID Innendurchmesser der Rohrleitung in Zoll ( 1 mm = 0,03937 Zoll)
Z Faktor für die relative Abnahme des Pulsationsverhaltens bedingt durch die Anzahl der Verdränger der Pumpe – Beispiele beziehen sich auf Kurbelgetriebene Kolben
HINWEIS: SG, L und ID haben nichts mit der Pumpe zu tun.

Zusammenhang:
Zum Systemdruck kommen hinzu, Druckspitzen durch Massenbeschleunigung druck- und/oder saugseitig: Die Druckverluste verhindern das vollständige Füllen der Pumpe.

 

Typische Faktoren für „Z“ bei reziprok arbeitenden Pumpen:
1 Für Simplex-Pumpen (Einzelkolben oder reziprok hydraulisch angetriebene Membrane)
2 Für Duplex-Pumpen (Zwei Verdränger, zwischen den Hüben kommt das Fluid zum
Stillstand)
4 Für Triplex-Pumpen (Drei Verdränger, zwischen den Hüben kommt das Fluid fast zum
Stillstand, wenn der Wirkungsgrad nicht deutlich über 75% liegt)
6,5 Für Quadruplex-Pumpen (Vier Verdränger unter 90° - scheint besser, verändert jedoch
die Resonanz zum Negativen
9 Für Quintuplex-Pumpen (Fünf Verdränger, überlappen selbst bei hoher Kompressibilität
des Fluids bei hohem Druck)
18 Für Septuplex-Pumpen (Sieben Verdränger, gleichmäßiger als Quintuplex, jedoch ist die
Frequenz hoch und kann die natürlichen Frequenzen oder Schallwellen oder
Massenschwingungs-Frequenzen von kurzen Rohrverbindungen treffen)

Bei zwei oder mehr Verdrängern mit linearem Antrieb kann der Wert von „Z“ mehr als verdoppelt werden. Wie viel mehr als verdoppelt hängt ab von der Verweildauer die durch den Richtungswechsel auftritt. Dies ist mehr durch die Kompressibilität des Antriebfluids als vom Ventildesign abhängig.

Zwei Beispiele:
In den folgenden zwei Beispielen, ändert sich weder die Durchflussmenge noch irgendetwas anderes, AUßER der Rohrleitungslänge „L“.

Diese Formel gilt für die allgemeine industrielle Anwendung, angewendet von Milton Roy und Foster Wheeler usw.. Die „Z“ Faktoren können sich durch Erfahrungswerte verändern.

Hinweis:
Länger Rohrleitungen bewirken mehr Pulsation. Pulsation hängt damit vom System ab. Natürlich verändern auch andere Werte für die Dichte oder der Innendurchmesser der Rohre die Pulsation.

Hinweis:
Da die Pulsation abhängig ist vom Rohrleitungssystem, dem Rohrdurchmesser und der Dichte, führt eine Festlegung der notwendigen Pulsationsdämpfung, ohne System Details mit ein zu beziehen, meist zu einer wenig geeigneten Spezifikation.

PUMPEN schaffen VOLUMENSTROM –ABER- ROHRSYSTEME bewirken DRUCK, Druckpulsation ist eine System Reaktion auf Volumenstrom-Schwankungen und somit eine System Verantwortung und fällt nicht in die Zuständigkeit des Pumpen Lieferant – ein Pumpen Lieferant muss auch nicht gezwungener Maßen qualifiziert sein durch Rohrleitungssysteme oder Ventile hervorgerufene Druckpulsation abzustellen – BITTE rufen Sie PulseGuard an – nicht den Pumpen Lieferanten.

 

Druckpulsations Kennlinien

Fluid Flow Control Fluid-Flow-Control.com The Fluid Flow Control Source Pumps Accumulators Filters Dampers Heat Exchangers Valves Mixers P.I. / Pressure Indicators Controls Meters Vessels

PulseGuard Pulsationsdaempfer PulseGuard - Schutz vor Pulsation Pulsationsdämpfer dämpfen Druckpulsation PulseGuard Pulsationsdämpfer Pulsations Dämpfer Informationen bezogen auf Pumpentyp PulseGuard Pulsationsdämpfer / Pulsationsdämpfung Index
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